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Autorenarchiv: René Gisler
Auszeichnung zum 3. Rang im
Anlässlich des Bazar Pazzos, eines kleinen feinen Weihnachtsmarktes in Luzern, konzipierten Raphi Muntwyler und ich eine kleine Druckedition. Die Idee war, der Kundschaft “3. Preise” anzubieten. Beziehungsweise Auszeichnungen, damit der Käufer sie an die Wand hängen und sich damit brüsten kann (Oder über sich schmunzeln) Die Herausforderung war natürlich, zusammen mit dem “Kunden” den Gegenstand [...]
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R&R Sprichwörter
In einer sehr inspirierenden Zusammenarbeit mit dem Grafiker und Illustrator Raphael Muntwyler entstanden 2008 12 Stickereien und rund 50 Keramikgegenstände. Die meisten dieser Produkte haben wir am Bazar Pazzo in Luzern verkauft, nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben, nämlich als Illustrationen für die wundersame Neuerscheinung “R+R Sprichwörter” zu dienen. Die Publikation [...]
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Phantomportraits für 10 Jahre Big Brother Awards
Die Big Brother Awards nahmen ihr 10-jähriges Bestehen zum Anlass, um eine Jubiläumsausstellung und eine Aktionswoche zu veranstalten. “Vom Überwachen der Überwacher” hiess diese. Mit dabei in der Shendhalle der Roten Fabrik waren meine Phantomportraits. Inszeniert mit einem benutzbaren Arbeitsplatz bestückt mit der Software um Phantombilder zu er-Zeugen, einer Leerstelle (bzw. einem leeren Rahmen inkl. [...]
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Bausatz, ein Satzbaubausatz im Treppenhaus der IG Arbeit
Aus einem von Markus Boyer lancierten Ideenwettbewerb für ein Kunstwerk im Neubau der IG Arbeit, Luzern ging mein Projekt “Bausatz” als Sieger hervor. In der Ausschreibung war eine künstlerische Intervention für das Treppenhaus gefordert, welche
die strenge und funktionale Architektur (bzw, die Enge des Treppenhauses) bereichern sollte. Einfach, überraschend, erfreulich, schön ev. irritierend zum Innehalten oder [...]
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Teamwork
“Im Anfang war das Wort” so lautete der Titel zur Ausstellung “Kunst auf Heiligkreuz” im Entlebuch, welche während des Sommers 2009 ebenda stattfand.
Zum vierten Mal findet auf Hl. Kreuz eine Kunstausstellung statt, die vom Entlebucher Kunstverein initiiert und durchgeführt wird. Nach „bildStock“ „klangraum“ und „bodybild“ widmet sich nun „im anfang war das wort“ der Sprache [...]
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Die Stautologie, ein Text im sms-Format.
Zwischen dem 18. April und dem 15. Juni 2009 fand unter dem Titel «transit09» in der Innerschweiz ein Kulturprojekt der Albert Koechlin Stiftung AKS, statt. Im Rahmen dieses Projektes konnten Texte im sms-Format (160 Zeichen) eingereicht werden. Eine Jury wählte die besten Texte aus. Unter dem Codewort «Transit» über die Nummer 266 konnte für die [...]
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garder une, Nyon
Vom 28. März bis zum 25. Oktober 2009 zeigte ich unmittelbar beim Schloss Nyon die Arbeit “garder une” (garder, frz. für “anlassen, aufbewahren, aufspeichern, bewachen”). Eine etwas abgewandelte Variante des Projektes “grande rue”, welches ich 2007 in Môtiers gezeigt habe. visarte.vaud als Veranstalterin von “espace d’une sculpure” hatte mich angefragt, meine Arbeit von Môtiers in [...]
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Mindmaps
Das Projekt mindmaps besteht aus einer Serie vierfarbiger Grafik-Plots im Format A0. Die Serie führt meine Wortkreationen der vergangen Jahre in einer Arbeit zusammen. Als Organisationskonzept liegt dem Projekt der „Gesamtplan der Deutschen Sprache nach Sachgruppen“ von Franz Dornseiff zugrunde.
Die Mindmaps entstehen mit [...]
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askforce
„askforce“ ist im klassischen Sinn eine Neonleuchtschrift. Auf den 40 cm hohen Acrylglasbuchstaben (Schriftschnitt: Univers Roman) sind die aus Klarglas gefertigten Neonlettern befestigt. Der Leuchteffekt ergibt sich durch das fein pulsierende Rot des Edelgases Neon. Die einzelnen Buchstaben sind mit Gewindestangen auf einem vierkant Aluminiumprofil befestigt und rückseitig sichtbar verkabelt.
Als Prototyp für weitere Schriftzüge und [...]
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Univers. Schulhaus und Mehrzweckhalle, Stans
Univers. Nach der Schrift des Typografen Adrian Frutiger ist das “Kunst am Bau”-Werk von Heini Gut und mir benannt. Es ist ein umfangreiches Projekt und umfasst die Aussenfassaden des Schulhausneubaus und der Mehrzweckhalle sowie eine Vielzahl der Innenräume. Die aus einem Wettbewerb hervorgegangene Arbeit entstand 2005-2007 in enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Masswerk und den [...]
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Multiples “Juhuwel” und “Überleibsel”
Für “Kunst feat. Kommerz” entstand 2007 in einer Edition von 5 Exemplaren das Multiple “Juhuwel”, welche alle verkauft wurden. Eine Variante davon, aber mit verändertem Text, nämlich “Uberleibsel” fand im selben Jahr am 1. Entlebucher Kunstmarkt seine Käufer.
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“Terra incognita” für die Schweizerische Botschaft Berlin
Die Ausstellung “Terra incognita” in der Schweizerischen Botschaft Berlin im Frühsommer 2006 fand nicht statt. Kurz vor der Vernissage wurde die Ausstellung von Walter Haffner, Gesandter der Botschaft, abgesagt mit der Begründung:
Der Entscheid, die Ausstellung durchzuführen und die Einladungen zur Vernissage am 30.05. [...]
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Swiss Art Awards 2006
An den Swiss Art Awards hatte ich drei Arbeiten ausgestellt. Die Leuchtschrift “askforce”, die Persiflagge “Tubas” und einige der Simulationen, Wortspiele im virtuellen architektonischen Kontext von Fotomontagen. Tuba hatte ich spontan am Schluss noch mitdazugenommen, da meine Ausstellung in der Schweizer Botschaft in Berlin gecancelled worden war.
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fabula rasa
Aus dem Arbeiten mit meiner Webcam, entstand die Idee aus den entstandenen Motiven ein Legespiel à la Memory® zu produzieren. Im Verlag das 5. Tier wurde “fabula rasa” aus der Taufe gehoben.
“…ein Legespiel aus 2 x 45 Karten mit Begriffen wie Veilchenbeschleuniger und Schmutzengel, die nach dem Prinzip des „Memory“-Spiels aufgelegt und eingesammelt [...]
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Simulationen
In den Simulationen habe ich Neologismen in Form von Leuchtreklamen in Photographien von nächtlichen Stadtsituationen eingefügt. Es handelt sich dabei um Photomontagen, wie der Name schon suggeriert. Präsentiert wurden sie auf einem hochauflösenden Flachbildschirm als Abfolge von 10-15 Einzelbildern in der Ausstellung zu den Swiss Art Awards in Basel.
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Camcollagen, der Vorläufer zum enzyglobe
über mehrere Jahre hinweg habe ich täglich aus meinem damaligen Atelier via Webcam ein Teil meines Wortschaffens publiziert.
Währenddem ich mit Magnetbuchstaben hantierte, war eine Webcam auf den Tisch gerichtet, wo alles statt fand. Die Kamera machte in kurzen Intervallen Bilder und publizierte sie auf meiner Webseite, wobei das aktuellste Bild in die obere linke Ecke [...]
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Assoziationen, ein langsam zerfallendes WWW-Projekt
Die aus dem Jahre 2004 stammende Arbeit “Assoziationen 2.1″ ist eine Online-Collage. eine Gegenüberstellung und Neukombination von Bildern des World Wide Webs, welche ausserhalb der Urheberschaft und des Einflussbereiches des Autors liegen. Die Arbeit zerfällt seither sukzessive, da die verwendetet Bilder mehr und mehr fehlen.
So etwa könnte einer der Wege aussehen, der [...]
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Phantomportraits
Die Phantomportraits entstanden in Zusammenarbeit mit Freunden und Bekannten, welche sich bereit erklärten eine ihnen allen bekannte Person aus der Erinnerung zu beschreiben, und mit meiner Assistenz zu [...]
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Alben und Collagen
Aus dem Sammelsurium der Alben entstehen die Collagen und Assemblagen. Viele davon sind Gegenüberstellungen, oft paarweise angeordnete zwei, drei oder vier Stücklein Papier. Der Fundus dazu lagert in Kisten. Vieles davon sind Reste, Abschnitte Überbleibsel von alten Arbeiten. Aus dem Bedürfnis heraus, das Material leichter zugänglich zu machen, entstammt die Idee, die Schnippsel in Briefmarkenalben [...]
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Fertiges Werk vs. Fundus
Als Sammlung und Werkzeug gedacht werden die Alben bzw. einzelne Seiten daraus mehr und mehr zu fertigen Werken. Anders als bei den Collagen, welche mehr wie Gegenüberstellungen funktionieren, sind diese durch kontiniuierliches Hinzufügen und verdichten entstanden. Oft nach formalen Kriterien angeordnete, malerische Blätter.
Die Alben liegen nun schon länger brach. Doch immer, wenn ich die Arbeit [...]
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das ist schon wieder war
Zu lange her, um wahr aber dafür “war” zu sein. Hab gerade auf der Festplatte gekramt und Pdfs für die 9. Ausgabe von “Das Heft das seinen langen Namen ändern wollte” von 2005 gefunden. Folgende Collagen und Übermalereien wurden damals veröffentlicht.
Überbleibsel aus meiner “vordigitalen” Zeit, als ich mehrheitlich analog gearbeitet hab. Die perfekten K.o.s können [...]
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K.o.der
“K.o.der, der” oder “was man alles mit einer einzigen Silbe anstellen umstellen kann”. Publiziert in einer kleinen Auflage als Faxedition an ein ausgewähltes Publikum während eines Atelieraufenthaltes in Berlin. Die Doppelseite nimmt das Layout meines Wörterbuches “Der Enzyklop” auf. Und spielt einzig mit dem Ersetzen von “Ko” bzw. “Co” durch “K.o.”.
Wer die Doppelseite möchte kann [...]
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Exilpflege in Berlin